Eigenheim – Den Bedürfnissen junger Generationen nachkommen
Die Fraktion SPD/Ratsfrau Broedermann und die Gruppe Bündnis 90/Die Grünen/FDP/Volt beantragen:
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, das Förderprogramm „Jung kauft alt“ auf kommunaler Ebene zu unterstützen und den Erwerb von Bestandsimmobilien, in Hinblick auf die modernen städtebaulichen, ökologischen und sozialen Anforderungen, für junge Menschen attraktiver zu machen.
Begründung:
Das Förderprogramm „Jung kauft alt“ der Bundesregierung bietet eine wertvolle Unterstützung für junge Menschen, die bestehende, ältere Immobilien erwerben und sanieren möchten. Durch eine verstärkte Verknüpfung dieses Programms mit der kommunalen Wohnpolitik können wir den Erhalt von Altbauten fördern, Leerstand entgegenwirken und gleichzeitig jungen Menschen eine attraktive und finanzierbare Möglichkeit zum Wohneigentum bieten.
Die SPD-Fraktion sieht die Notwendigkeit, die städtebaulichen Rahmenbedingungen in Wolfsburg zu modernisieren, um sowohl die Stadtentwicklung als auch die Wohnmöglichkeiten für junge Generationen zukunftsfähig zu gestalten.
Folgende Ansätze könnten dabei hilfreich sein:
- Aktuelle Bedürfnisse und Wohntrends erfassen
- Überprüfung und Anpassung der Baufestsetzungen
- Lockerung von Nutzungseinschränkungen
- Erweiterung der baulichen Möglichkeiten
- Energetische Sanierung erleichtern
- Förderung nachhaltiger und umweltfreundlicher Gestaltung
- Flexibilität durch gestalterische Leitlinien statt strikter Festsetzungen
- Gestalterische Freiheiten erlauben
- Dialog und Beteiligung fördern
- Planungsdialoge und digitale Beteiligung
- Moderne technische Infrastruktur integrieren