FDP Wolfsburg wählt Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl 2016

Die Wolfsburger FDP hat gestern Abend auf einer Mitgliederversammlung ihre Spitzenkandidaten zur Wahl des Rates der Stadt Wolfsburg gewählt.

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Im Wahlbereich 1 (nordöstliches Stadtgebiet) wird Heinz König die Liste anführen, während die Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Kristin Krumm, für den Spitzenplatz im Wahlbereich 2 (Nordstadt und Stadtmitte) nominiert wurde. Für den Wahlbereich 3 (Mitte-West, Barnstorf-Nordsteimke, Hehlingen) wurde Verony Reichelt gewählt, die bereits dem Ortsrat Mitte-West angehört, während Dietmar Busold die Liste im Wahlbereich 4 (Fallersleben-Sülfeld, Westhagen) anführt. Im Wahlbereich 5 (südwestliches Stadtgebiet) kandidiert Marco Meiners, der Mitglied im Ortsrat Hattorf-Heiligendorf ist.

„Wir treten mit einem starken Team an. Mich freut besonders, dass alle Generationen auf den Spitzenplätzen vertreten sind“, erklärt die FDP-Fraktionsvorsitzende Kristin Krumm.Der bundesweite Aufwind für die FDP ist auch in Wolfsburg deutlich spürbar. „Das Interesse ist groß. Wir haben deutlich mehr Kandidaten als 2011. Zudem weist die Mitgliedszahl eine sehr erfreuliche Entwicklung nach oben auf“, betont Verony Reichelt, stellvertretende Kreisvorsitzende in Wolfsburg.

Die Wolfsburger Liberalen werden in den kommenden Wochen auch ihr Wahlprogramm für Wolfsburg veröffentlichen. Hierbei stehen Themen wie der Wohnungsbau, individuelle Bildungsangebote für alle Generationen oder die Entwicklung eines Masterplans Mobilität für Wolfsburg im Mittelpunkt.

CAFÉ EXTREM: Neuer Standort für das Jugend- zentrum in Mitte-West

Die FDP-Fraktion fordert in einem interfraktionellen Antrag zusammen mit SPD und Piraten einen neuen Standort für das Jugendzentrum in Mitte-West. Das ehemalige Café Extrem an der Breslauer Straße ist für die drei Fraktionen der ideale Standort.

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Die Fraktionen der FDP, SPD und Piraten sind sich einig: Matthias Presia (SPD), Verony Reichelt (FDP) Kristin Krumm (FDP) Svante Evenburg (Piraten) Falko Mohrs (SPD) (von links nach rechts).

„Der Ort ist ideal, da er sehr gut einsehbar, niedrigschwellig und offen zugänglich ist. Eine Bushaltestelle ist in unmittelbarer Nähe. Wir haben besonders die Mädchen und jungen Frauen im Blick, die sich hier auch in den Abendstunden sicher fühlen sollen“, erklärt FDP-Ratsmitglied Kristin Krumm.

Im Gegensatz zu der PUG, die im Ortsrat einen Jugendtreff an derselben Stelle fordert, möchte die FDP bewusst ein Jugendzentrum entwickeln. „Wir orientieren uns inhaltlich an der Rahmenkonzeption der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Wolfsburg (OKJA), die einem Jugendzentrum deutlich mehr Handlungsspielraum einräumt als einem reinen Jugendtreff“, erläutert Verony Reichelt, die für die FDP im Ortsrat Mitte-West sitzt. „Die PUG scheint diesen Unterschied nicht zu kennen, sonst hätte sie das Angebot im eigenen Ortsratsbereich ja nicht bewusst reduzieren wollen“.

Helga Gosda seit 40 Jahren Mitglied: Kreismitgliederversammlung mit Ehrungen

Am Montagabend fand eine gut besuchte Kreismitgliederversammlung der Freien Demokraten Wolfsburg statt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem ein Vortrag von Oberbürgermeister Klaus Mohrs und die Ehrung von Mitgliedern.

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So ist Helga Gosda bereits seit 40 Jahren Mitglied bei den Freien Demokraten in Wolfsburg. Der Kreisvorsitzende Dr. Hans-Joachim Throl betonte in seiner Rede: „Helga Gosda war von Beginn an aktiv im Kreisverband tätig und ist bis heute eine wichtige Stütze bei den Liberalen. Sie hat sich durch ihren Einsatz unschätzbare Verdienste erworben.“ Auch Hans Schwering, der an der Versammlung aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte, wurde für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der FDP geehrt.
Knapp zehn Monate vor den Kommunalwahlen befassten sich die Mitglieder während der Sitzung mit diversen inhaltlichen Schwerpunkten. „ Weitere Schulsanierungen, der Bau von Kindertagesstätten, Wohnungsbau, Infrastruktur und ein solider Haushalt trotz der VW Krise stehen bei uns ganz oben auf der Agenda“, so Throl. Auch über die Themen Integration von Flüchtlingen und die Zukunft der Region diskutierten die Mitglieder intensiv.

Die FDP-Fraktion zur aktuellen Diskussion über Waldschule Eichelkamp und Wohltbergschule

Die FDP Fraktion hat Verständnis für die Entscheidung von Oberbürgermeister Mohrs, die Ratsvorlage zur Verlegung der evangelischen Grundschule Eichelkamp in die Wohltbergschule – angesichts der voraussichtlichen Pattsituation – zurückzuziehen.

Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Kristin Krumm: „Die FDP-Fraktion findet es sehr schade, dass der evangelische Schulträger nun keine inklusive große Stadtteilschule am Standort Wohltbergschule entwickeln kann. Damit wird die Chance verpasst, für mehr Bildungsgerechtigkeit in Wolfsburg zu sorgen. Das geht jetzt ganz klar zu Lasten der Kinder mit besonderem Förderbedarf aus sozial schwächeren Familien, die sich nicht so lautstark artikulieren können, wie es andere in dieser Debatte getan haben. Die Interessen von sozial benachteiligten Familien, viele auch mit Migrationshintergrund, die eher gar nicht oder sehr zurückhaltend ihre Belange vertreten, blieben damit auf der Strecke.“

Kreismitgliederversammlung wählte neuen Vorstand

Am vergangenen Montag trafen sich die Mitglieder der Freien Demokraten Wolfsburg zur Kreismitgliederversammlung im aalto Bistro. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Wahl eines neuen Vorstandes. Dabei wurde Dr. Hans-Joachim Throl erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt.

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Zunächst erfolgte ein Rückblick auf die vergangenen zwei Amtsjahre. In seinem Bericht ging der Kreisvorsitzende Dr. Hans-Joachim Throl auf die aktuelle Situation der Freien Demokraten ein. „Wir freuen uns über das gute Ergebnis der FDP bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg. Der FDP wird wieder Sympathie entgegengebracht und die Wähler haben dem klassisch-liberalen Angebot eine Chance gegeben. Die inhaltliche Ausrichtung mit dem Einsatz für bestmögliche Bildung, für wirtschaftliche Freiheit und eine weltoffene, tolerante Gesellschaft stimmte.“

FDP-Fraktion fordert Rock im Allerpark schon in diesem Jahr

Die FDP-Ratsfrau Kristin Krumm kann nicht fassen, dass CDU, PUG, Grüne und Piraten, das Festival „Rock im Allerpark“ in diesem Jahr kurzfristig auf Eis legen wollen: „Rock im Allerpark ist die mit Abstand beliebteste Veranstaltung für junge Menschen in Wolfsburg und Umgebung. 5.000 Besucher im letzten Jahr zeigen, dass dieses Musikevent unbedingt erhalten und langfristig etabliert werden sollte.“

Die Begründung, das Open Air Konzert auf das nächste Jahr zu verschieben, um Gelder einzusparen, empfindet sie als Farce: „In der Stadt Wolfsburg wird doch ohne große Diskussion mit ganz anderen Summen jongliert. Beispielsweise wurde eine Mehrkostenerhöhung für den Phaeno Vorplatz in Höhe von 550.000 € mit Mehrheit beschlossen, ebenso wie die meiner Ansicht nach völlig überflüssige Erweiterung des Glasdaches in der Fußgängerzone für 275.000 €. Da erscheint doch ein Betrag von 80.000 € für ein äußerst erfolgreiches Rockkonzert wie Peanuts.

Bürgertalk am 24.November 2014

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Bürgertalk mit Kristin Krumm und Dr. Hans-Joachim Throl

Das Bürgerbeteiligungskonzept der Stadt Wolfsburg wurde von der Ratsfrau Kristin Krumm (FDP) aktiv mitgestaltet. Nun bietet sie zusammen mit ihrem Fraktionskollegen Dr. Hans-Joachim Throl einen stadtpolitischen Bürgertalk an und hofft dabei auf rege Beteiligung.„Wir möchten, dass die Wolfsburger selbst bestimmen, über was gesprochen werden soll. Diskutieren könnten wir beispielsweise über Ideen zum Allerpark, Wohnbaukonzepte oder die Verkehrssituation – auch im Hinblick auf den öffentlichen Nahverkehr“, erklärt Kristin Krumm.

Themenvorschläge und Anregungen, auch Kritik zu bereits fertiggestellten Projekten sind sehr willkommen und können ab sofort per E-Mail info@fdp-wolfsburg, telefonisch unter 05361-281887 (FDP-Fraktionsbüro) oder über die Facebookseite der FDP Wolfsburg mitgeteilt werden.

Am Montag, 24.11.14 wird dann um 18 Uhr im Schiller 40/CoWorking Space in der Schillerstraße 40 um 18 Uhr ein abwechslungsreicher Diskussionsabend stattfinden, zu dem Kristin Krumm und Dr. Hans-Joachim Throl alle interessierten Wolfsburger Bürgerinnen und Bürger herzlich einladen möchten. Dazu Dr. Hans-Joachim Throl: „Wir freuen uns über viele Vorschläge und sind gespannt auf den gemeinsamen Dialog. Es ist aber auch jeder gerne gesehen, der einfach nur zuhören möchte.“

Aktuelles zur Fusion

„Im Gegensatz zur von Angelika Jahns (CDU) geäußerten Skepsis, weitere Verhandlungen zu führen, sehen wir noch Chancen für eine Fusion des Landkreises Helmstedt mit der Stadt Wolfsburg“, bekräftigte FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Joachim Throl, nachdem sich der Rat vergangenen Mittwoch ausführlich mit dem Thema befasst hatte. Und die Liberalen stehen dabei hinter Oberbürgermeister Mohrs und begrüßen seine am Stadtinteresse von Wolfsburg ausgerichtete Verhandlungsführung.

Ratsfrau Kristin Krumm (FDP): „ Wichtig ist, dass man mit Blick auf 2016 jetzt in eine Entscheidungsphase kommt und dabei weniger die Wahrung von Besitzständen, sondern das Interesse der Menschen in den betroffenen Städten und Gemeinden in den Vordergrund gestellt wird.“ „Allseits ist klar, dass der Landkreis Helmstedt in seiner jetzigen Form nicht existenzfähig ist“, so Throl, „ und Helmstedt muss sich fragen, ob ein Zusammengehen mit dem Landkreis Wolfenbüttel wirklich sinnvoll ist“.